HMV Hanseatic

Derzeit bei diesem Modell - Baupause -

 

Der Modellbausatz "TS Hanseatic" 

 

Der Ätzteile-Satz 

 

Der Lasercut-Satz 

 

Technische Daten / Infos

Infos zum gebauten Modell:

Derzeit noch nicht verfügbar. Modell befindet sich im Bau!!


Die technischen Daten des Modells:

Kartonmodell Bausatz
Verlag: HMV-Verlag
Konstrukteur: Peter Brandt
Maßstab: 1:250
Größe: Länge 810 mm
Teile: 1.830
Bogen: 26
Format: 220 x 310 mm
GMI/Schwierigkeitsgrad: schwierig
gesupert: ja


Weitere Infos zum / über das Modell:

Passagierschiff "TS Hanseatic" (1958)

Stapellauf: 17.12.1929
Bauwerft: Fairfield Shipbuilding Co. Glasgow

Indiensstellung
als Empress of Japan: 14.06.1930
Umbau: Howaltswerke Hamburg
Indiensstellung
als Hanseatic: 1958

Länge: 203,1 m (205,15 m nach Umbau)
Breite: 25,5 m
Verdrängung: 30.030 Brt
Antrieb: 2 Satz Gebtriebeturbinen Bauwerft, 6 Yarrow-Kessel
Geschwindigkeit: 21, max 23 Kn
Fahrgastplätze: 85 Personen 1. Klasse - 1191 Personen Touristen Klasse

Die Hanseatic hatte eine sehr bewegte Vergangenheit. 1930 wurde dieses Schiff auf der Fairfiled Werft in Govan bei Glasgow in Schottland als Empress of Japan für die Canadian Pacific Railway gebaut, die es im Transpazifikdienst zwischen Vancouver in Kanada und Yokohama in Japan einsetzte. Der damals schneeweiße Turbinendampfer mit drei gelben Schornsteinen war seinerzeit mit einer Geschwindigkeit von 21 bis maximal 23 kn das schnellste Fahrgastschiff im planmäßigen Dienst auf dieser Route und erwarb das blaue Band des Pazifiks. Nach dem Kriegseintritt Japans an die Seite der Achsenmächte wurde das Schiff auf den Namen Empress fo Scotland umbenannt. Achteinhalb Jahre war es im Truppentransportdienst eingesetzt und legte in dieser Zeit 712.000 Meilen zurück.

Im Mai 1948 wurde die Empress of Scotland aus dem Kriegsdienst entlassen und wieder zurückgebaut zum zivilen Fahrgastschiff. Das Promenadendeck wurde vollständig verglast und das Schiff, jetzt mit weiß-roten Schachbrettmustern an gelben Schornsteinen, verkehrte nun im Liniendienst zwischen Liverpool in England und Quebec in Kanada. 1952 wurde der Dienst nach Montreal ausgeweitet, wobei man die Masten verkürzte, damit das Schiff die Quebec-Bridge unterqueren konnte. Kreuzfahrten von New York aus in die Karibik kamen in den Wintermonaten hinzu.

Mitte der 1950er Jahre hatte die Canadian Pacific Reederei in London zwischenzeitlich zwei neue Liner in Fahrt gebracht, die Empress von Britain (als Ersatz für das im Krieg verlorenengegangene Schiff gleichen Namens) und die baugleiche Empress of England, sodass die Empress of Scotland entbehrlich war und Ende 1957 aus Rentabilitätsgründen aufgelegt wurde.

Im selben Jahr wurde durch den Hamburger Schiffahrtskaufmann Axel Bitsch Christensen und den Vorsitzenden der Homelines Nicos Vernicos Eugenides die Hamburg Atlantik Linie gegründet, die Anfang 1958 ins Schiffahrtsregister eingetragen wurde. Mit einer zusätzlichen Bürgschaft der Stadt Hamburg wurde der mittlerweile 28 Jahre ale Damper von dieser Gesellschaft angekauft und unter dem Interimsnamen Scotland nach Hamburg überführt. Die Howaldstwerke hatten neben sehr dürftigen Unterlagen über das Schiff nur die knappe Zeit von 6 Monaten für den Umbau zur Verfügung. Die gravierendsten Veränderungen waren das Vorsetzen eines modernen Bugs, die Umgestaltung der Brückenfront und das Ersetzen der bisherigen drei Schornsteine durch zwei voluminösere. Der dritte Schornstein wurde durch zwei Gitterhauben umgeben, was die Rauchbelästigung sehr verringerte. Schnell erfreute sich das Schiff großer Popularität, besonders an der Nordseeküste.

Im September 1966 entsand im Hafen von New York durch ein brüchig gewordene Brennstoffleitung ein Brand im Hilfsdieselraum, der einen so großen Schaden anrichtete, dass sich eine Instandsetzung nicht mehr lohnte, zumal sich Schäden durch Löschwasser und weitere Brandbekämpfung noch vergrößert hatten. Man ließ das äußerlich fast unbeschädigte Schiff durch zwei Hamburger Bergungsschlepper nach Hamburg überführen. Nach einer nochmaligen Untersuchung durch die Versicherer kam man zu dem Entschluss, es an die Eisen und Metall AG Hamburg zum Verschrotten zu verkaufen, was dann Anfang Dezember desselben Jahres geschah.

 

Hier nun die ersten Bilder vom Bau der Hansatic:

Zur Fixierung und zur Vermeidung dass sich die Spanten eventuell verschieben bzw. alles etwas wellig und undgerade wird wurde die Grundplatte des Schiffes mit Tesa Krepp Band auf eine stabile Holzplatte aufgeklebt.
Später wird dann die Fixierung wieder entfernt.

Außerdem werde ich bei diesem Modell zum ersten Mal mit einem Lasercut-Satz sowie mit einem Ätzteile-Satz arbeiten. Diese Teile sind alternative Teile könnten also auch aus Papier gefertigt werden. Ich habe mich aber dafür entschieden die Zurüstteile für das Modell zu verwenden. Die Detaillierung läßt sich damit einfach viel besser darstellen.

 

Der erste Teil der Spanten wurde aufgesetzt 

 

Heck 

 

Bug 

 

Weitere Spanten wurden angeklebt 

 


 

 

Der Bug   

 

Das Heck 

 

Hier ist schön zu sehen wie klein die Teile sind 

 


 

 

 

Einer der nächste Bauschritte 

 

Der Bauschritt ist an der Hanseatic angeklebt 

 

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